Bürgerinitiative gegen den Mobilfunkmasten Bismarckstraße 57
in Stuttgart, Stadtteil West

Die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Tiere

Dr. Ulrich WankeEIN FORSCHUNGSBERICHT
Dr. rer. nat. Ulrich Warnke
Internetpublikation der Kompetenzinitiative e. V.
August 2009

Der hier vorgelegte Forschungsbericht zur Schädigung der Tiere wurde ursprünglich für die
Positionsbestimmung des BUND „Für zukunftsfähige Funktechnologien. “ (2008) geschrieben.
Die Ergebnisse der ausgedehnten wissenschaftlichen Recherchen konnten darin naturgemäß nur stark verkürzt aufgenommen werden.

 

 

Die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Tiere.pdf >>

Der BUND fordert wirksame Schutz und Vorsorgestandards

Der BUND fordert wirksame Schutz und Vorsorgestandards im Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung.pdf >>
28.04.2009

BUND fordert zum Schutz vor Gesundheitsbeeinträchtigungen

  • Schutzstandards in Höhe von 100 μW/m2 (0,2 V/m) als einklagbare Grenzwerte
  • wirksame Vorsorgestandards
  • eine immissionsschutzrechtliche Genehmigungspflicht

In dem Schreiben des BUND heißt es:
„Die in Deutschland geltenden Grenzwerte für elektromagnetische Felder schützen nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nicht ausreichend vor Gesundheitsgefahren durch elektromagnetische Strahlung, wie sie insbesondere durch den Mobilfunk verursacht wird.
Der BUND fordert deshalb die Aufnahme strengerer Grenzwerte und Vorsorgestandards im Gesetzesentwurf „zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierenden Strahlen“ aufzunehmen, der noch in dieser Legislaturperiode in 2. Lesung im Bundestag behandelt werden soll. Dabei verweist der Verband vor allem auf eine Entschließung des EU-Parlaments, die eine Überprüfung der EU-Grenzwertempfehlungen fordert.
Das EU-Parlament betont, dass vor allem Kinder gegenüber Strahlungen besonders empfindlich seien.“

Pressemitteilung BUND - Stuttgart

Jugendfarm Möhringen, Strahlung Nein Danke!Stuttgart, 05.05.2009

BUND fordert sofortigen Ausbaustopp für Mobilfunkmasten in Stuttgart – Kein weiterer Antennenwildwuchs in der Stadt

Auf der letzten Mitgliederversammlung des BUND Kreisverbandes Stuttgart wurde einstimmig die Forderung nach einem sofortiger Stopp für weitere Mobilfunk-sendeanlagen in Stuttgart beschlossen.

Neue Masten sind in der Rötestraße (Stuttgart-West), in Plieningen, Sillenbuch, auf dem Birkenkopf und in Büsnau geplant. Diese Masten werden gebaut ohne Kontrolle der Strahlenbelastung. Im Stuttgarter Westen ergaben die Messungen der Bundes-netzagentur und von Fachleuten, dass die Gebiete jetzt schon nach medizinischen Kriterien verstrahlt sind.

Der BUND fordert die sofortige Senkung der Belastungen auf 100 Mikrowatt pro Quadratmeter. Die realen Belastungen liegen oft weit über 10.000 Mikrowatt pro Quadratmeter.

Der Kreisvorsitzende Dr. Wolfgang Steinbach hält die Erstellung eines Katasters der Strahlenbelastung in Stuttgart für überfällig. Die Bürger müssten an der Planung von Maßnahmen zur drastischen Reduzierung der Strahlenbelastung beteiligt werden.

Die Sprecherin des BUND, Clarissa Seitz fordert einen Sicherheitsabstand von mindestens 400 m von Mobilfunkmasten zu sensiblen Bereichen wie Schulen und Kindergärten. Seitz appelliert: „Der Schutz unserer Kinder muss Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen der Industrie haben“.

Risiko Mobilfunk - Informationsveranstaltung
BUND stellt 10 Punkte Programm in Stuttgart vor

BUND Veranstaltung Stuttgart 11.03.09

Auf der gemeinsamen Veranstaltung am 11.3. 2009 von BUND, Grüne und der Bürgerinitiative stellte Prof. W. Kühling das 10-Punkte-Programm.pdf >> des BUND vor. Sein Vortrag stellte dar, warum der BUND nach einem 3-jährigen Untersuchungs- und Diskussionsprozess zu dem Schluss gekommen ist, dass diese Technologie auf Grund ihrer Gesundheitsschädlichkeit für Mensch, Tier und Pflanzen abgelehnt werden muss.
Er stellte das gesamtpolitische Konzept des BUND vor und die Begründungen für die Hauptforderungen.
Großer Beifall und eine halbstündige Diskussion schlossen sich an.
Die Veranstaltung war für unsere Bürgerinitiative ein Erfolg: Der große Sitzungssaal des Rathauses war voll besetzt.
Die Mobilfunkproblematik ist auf der kommunalpolitischen Ebene angekommen.
Die Stuttgarter Grünen und das Parteifreie Bündnis SÖS haben die Mobilfunkkritik in ihre Wahlprogramme aufgenommen.
In der Woche nach der Veranstaltung haben sich zwei neue Initiativen in Stuttgart gebildet.

Einleitungsbeitrag der Bürgerinitiative.pdf >>

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)
verschärft Kritik:
Mobilfunk schadet der Gesundheit – Unverzüglich handeln

FunktechnologienAm 29.10.2008 stellte der BUND sein Positionspapier zur Mobilfunktechnologie vor,  mit der eindeutigen Aussage:

Menschen, Tiere und Pflanzen werden durch die Strahlenbelastung geschädigt.

Der BUND fordert u.a.:

  • Ausbaustopp dieser krankmachenden Technologie
  • Verzicht auf gesundheitsschädliche Funktechniken, Frequenzbereiche und Signalformen.
  • Rückbau mehrfach angebotener Netze
  • Einführung des Vorsorgeprinzips
  • Einführung des allgemeinen und nachbarschaftlichen Mitwirkungsrecht
  • Schutz vor ungewollter Einstrahlung in den privaten Bereich
  • Beweislastumkehr, Haftpflichtversicherungspflicht der Hersteller und Betreiber
  • Forschung für gesundheitsverträgliche Funktechnologien , Übergang zu mobilen z. B. optischen Übertragungstechniken
  • Senkung des Grenzwertes um das 10 Millionenfache auf 1 µWatt/m2

 

BUND Positionspapier: Für zukunftsfähige Funktechnologien.
Begründungen und Forderungen zur Begrenzung der Gefahren und Risiken durch hochfrequente elektromagnetische Felder.pdf >>

English Summary.pdf >>

Zusammenfassung des BUND-Papiers.pdf >>

Pressemitteilung des BUND vom 29.10.2008.pdf >>
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Italian version.pdf >>

Prof. Hubert Weiger„Die Gesundheit der Menschen nimmt Schaden durch flächendeckende, unnatürliche Strahlung mit einer bisher nicht aufgetretenen Leistungs­dichte. Kurz und langfristige Schädigungen sind absehbar und werden sich vor allem in der nächsten Generation mani­festieren, falls nicht politisch verantwortlich und unverzüg­lich gehandelt wird.“ (BUND Papier) (Bild: Prof. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND)

 

Wilfried KühlingWilfried Kühling (Vors. des Wissenschaftlichen Beirats): „Lebewesen sind auf natürliche, von der Natur vorgegebene bioelektrische Steuerungsprozesse angewiesen. Technische Funksignale greifen als Störsender permanent und in immer komplexerer Weise in diese natürliche Steuerung ein, wodurch falsche und biologisch nicht sinnvolle Reaktionen ausgelöst werden... Da diese Strahlung alle festen Körper durchdringt, entsteht quasi eine Zwangsbestrahlung, der sich niemand entziehen kann.“ (PM 20.10.2008))

Prof. Karl Richter„Auf der Anwenderseite stellen Mobiltelefone die stärkste Quelle hochfrequenter Felder dar, denen große Teile der Bevölkerung ausgesetzt sind. Die Felder, in denen sich der Kopf bei Benutzung eines Mobiltelefons befindet, sind viel stärker als die Felder, die von anderen Geräten ausgehen... Die Felder von GSM-Mobiltelefonen weisen eine ausgeprägte Pulsstruktur auf.“ (BUND Papier) (Bild: Prof. Karl Richter, Mitarbeiter am BUND-Papier)

 

 

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