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RNCNIRP fordert Vorsorgemaßnahmen für Kinder und Jugendliche 19.04.2011

Weltweit Aufsehen erregte der Appell der RCNIRP im Jahre 2008, in dem die hochrangige Kommission russischer Wissenschaftler schwere Gesundheitsschädigungen der jungen Generation durch den Handygebrauch und die Mobilfunkstrahlung prognostizierte. (Bild Prof. Grigoriev, Vorsitzender der RNCNIRP)
Die neue Resolution des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) mit dem Titel

Elektromagnetische Felder von Handys: Gesundheitliche Auswirkung auf Kinder und Jugendliche von 2011
geht nun noch einen Schritt weiter. Die RNCNIRP legt in der Resolution dar, dass die medizinische Statistik und nationale und internationale Forschungsergebnisse darauf hinweisen, dass jetzt schon Schädigungen nachweisbar sind, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Handynutzung zurückzuführen sind. In der neuen Resolution stellt die RNCNIRP fest:

"Leider haben statistische Daten, die 2009 und 2010 von ROSSTAT und der UNICEF veröffentlicht wurden, aufgezeigt, dass es seit dem Jahr 2000 eine kontinuierliche Zunahme von Kinderkrankheiten gab, die von dem RNCNIRP als „mögliche Krankheiten“ aufgrund von Handynutzung identifiziert wurden. Besonders besorgniserregend ist die Zahl der Erkrankungen unter jungen Menschen zwischen 15 und 19 Jahren. (Es ist sehr wahrscheinlich, dass die meisten von ihnen schon seit einem langen Zeitraum Handys benützen). Verglichen mit 2000 ist die Zahl der Störungen des zentralen Nervensystems unter 15-17 jährigen Jugendlichen um 85% gestiegen, die Anzahl der Personen mit Epilepsie oder epileptischen Erkrankungen ist um 36% gestiegen, die Zahl der Fälle von „geistiger Entwicklungsverzögerung“ ist um 11% gestiegen und die Zahl der Bluterkrankungen und der Störungen des Immunsystems ist um 82% gestiegen. In einer Gruppe von Kindern von unter 14 Jahren gab es eine 64-prozentige Zunahme der Zahl der Blutkrankheiten und der Störungen des Immunsystems und eine 58-prozentige Zunahme bei neurologischen Störungen. Die Anzahl der Patienten im Alter von 15 bis 17 Jahren, die wegen Störungen des zentralen Nervensystems Sprechstunden aufsuchen und behandelt werden, ist um 72% gestiegen.“

Die RNCNIRP ruft die Regierungen in der ganzen Welt zu Vorsorgemaßnahmen auf:

"Unter Berücksichtigung der Position des RNCNIRP und der Vorsorgemaßnahmen, die von der WHO vorgeschlagen werden, ist das Komitee der Meinung, dass dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, da Kinder nicht dazu in der Lage sind, den Schaden zu erkennen, der ihnen durch die Handynutzung zugefügt wird und da das Handy an sich als eine unkontrollierte Quelle schädlicher Exposition betrachtet werden kann."
Den Regierungen wird ein konkreter Katalog von Vorsorgemaßnahmen vorgeschlagen. Helfen Sie mit, diese Resolution v.a. unter Journalisten, Erziehern, Ärzten und Politikern zu verbreiten.

Brennpunkt von Diagnose-Funk zur RNCNIRP-Resolution.pdf>>

Original der RNCNIRP-Resolution.pdf>>

RNCNIRP-Resolution Französisch.pdf>>

Russische Strahlenschutzkommission fordert zum Schutz der Kinder vor Handystrahlung das Vorsorgeprinzip und Forschungsanstrengungen.

04.03.2009
Mit einem Memorandum wendet sich die russische Strahlenschutzkommission wiederum an die Weltöffentlichkeit:
„MEMORANDUM: Elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen – Kinder gehören zu einer Gruppe für erhöhtes Risiko. Die wissenschaftliche Datensammlung für die Einschätzung der Gefahren ist lückenhaft. Die vorhandenen Vorschriften stimmen nicht mit den neuen Bedingungen für die elektromagnetischen Felder durch Hochfrequenzstrahlung überein....“

Stellungnahme Russian National Committee on Non-Ionizing Radiation Protection (RNCNIRP) 4. März 2009, Moskau, Russland, englisch.pdf >>

Deutsche Übersetzung: Diagnose-Funk.pdf >>

Handys und Kinder: Studie gibt Entwarnung – wirklich ?!?

Januar 2009
Kinder sind gefährdet!Fast monatlich erscheinen verkaufsfördernde Entwarnungsmeldungen, und werden von der Presse ungeprüft übernommen.
Meist sind diese Meldungen ein Ergebnis der PR-Arbeit der Mobilfunkindustrie. Sie tragen gehörig zur Verunsicherung und zur Scheinsicherheit bei.

Dafür soll eine im Januar 2009 veröffentlichte Kurzzeitstudie „MobilEe-Mobilfunk: Exposition und Befinden, Klinikum der Universität München, 2008“ herhalten.
Sie hatte das wichtige Studienziel, die Auswirkungen der Strahlenbelastung auf Kinder und Jugendliche zu erfassen. Wie will man aber mit Kurzzeitstudien aussagekräftige Ergebnisse erzielen, es doch v.a. um langfristige und kumulative Auswirkungen geht? Diese Studie wurde auf nur 24-Stunden angelegt.
Sie liest sich auch wie ein Eiertanz zwischen Entwarnung, Ergebnissen mit signifikanten Effekten, deren Psychologisierung und Relativierung und dem Hinweis, dass man eigentlich noch zu wenig weiß.

Lesen Sie mehr in unserer Kurzanalyse dieser Studie: Erstaunliche Interpretationen einer Studie zu Handys, Kindern und Jugendlichen in der Presse. pdf >>

Geldbeutel leerquatschen, Gehirnzellen vollstrahlen ...

Adlkofer, Lutz, Frentzel-Beyme

„Mobilfunkwellen bringen die Gehirnströme aus dem Lot. Wir fanden nach nur 20 bis 40 Sekunden Einwirkung außergewöhnlich langsame Gehirnwellen, die lange über die Expositionszeit hinaus anhielten. Bei Kindern war der Effekt noch deutlicher als bei Erwachsenen.“
(Prof.Dr.A.V.Kramarenko, Charkow, 2003)

„SMS verödet das Gehirn. Hirne werden immer langsamer... Eine ganze Generation treibt in Sucht und Verblödung.“
(Prof. Nakamuda in 3Sat, April 2004).

(Zitate aus: Randell: Nebenwirkung Handy, S.111, Verlagshaus der Ärzte, Wien 2008)

Kinder und Jugendliche – im Netz der Mobilfunkkommunikation

Kinder sind gefährdet!Für Kinder und Jugendliche ist das Handy zum alltäglichen Kommunikationsgegenstand bis hin zum Lebensinhalt geworden.
Sie sind die Hauptkunden, die Werbung ist auf sie fixiert.
Stundenlange Nutzung ist üblich.
In der JIM Studie 2007 >>
wird dies dokumentiert.
Die sozialen, psychischen und gesundheitlichen Folgen sind gravierend.

Im gesamten Erziehungswesen und der Sozialarbeit wird der Gesundheitsaspekt noch nahezu ausgeklammert.
Die Mobilfunkindustrie malt eine schöne, problemfreie Handywelt.
Die gesundheitlichen Langzeitfolgen sind aber absehbar.
Eltern, Erzieher und Jugendliche müssen sich mit den Folgen auseinandersetzen.

Dazu stellen wir hier am Ende der Seite Bestell-Material für Erzieher zur Verfügung.

Südtirol: Neuer Flyer für Eltern, Kinder und Jugendliche der Verbraucherzentrale Bozen und der Südtiroler Ärztekammer

Flyer SüdtyrolIn Südtirol wird von der Verbraucherzentrale vorbildlich aktive Aufklärung in Schulen und Kindergärten gemacht.

„Gesundheit in Gefahr - Risiko Mobilfunk“.pdf >>

„La Salute e in Pericolo: Il Rischi della Telefonia Mobile”.pdf >>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mediziner und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsrisiken

Doerner Huber KundiÖsterreichische Ärztezeitung , November 2007:

„Kinder und Handys: Vorsicht ist angebracht.
Keine Null-Cent-Tarife und ein Verbot der Handy-Werbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, fordern Vertreter der Ärztekammer Wien.
Nicht nur sie geben wegen der möglichen gesundheitlichen Auswirkungen Empfehlungen für den vorsichtigen Umgang mit Handys aus, auch der Oberste Sanitätsrat und die Europäische Umweltagentur warnen.
Die Positionen könnten nicht kontroversieller sein: Während von der Mobilfunkindustrie schädliche Wirkungen der modernen Telekommunikation vehement bestritten werden, verstummt auf der anderen Seite die Kritik der Gegner nicht.
An vorderster Stelle dabei: die Wiener Ärztekammer, die das Thema Mobilfunkstrahlung erstmals im Jahr 2005 aufgegriffen hat.“

Die Standesorganisation der Österreichischen Ärzte spricht in der Ärztezeitung Klartext, wir erwarten dasselbe Engagement und  Verantwortung von den deutschen Ärzten.

Österreichische Ärztezeitung Nr.22 vom 25.November 2007.pdf >>

Wissenschaftliche Stellungnahme des ECOLOG-Institutes zur Handynutzung und Kinder ECOLOG-Istitut:
Sind Kinder durch Mobilfunk mehr gefährdet als Erwachsene? pdf >>

Robert-Koch-Institut,
Symposium „Kinderumwelt und Gesundheit 2001“:

Robert Koch InstitutGefährdung und Schädigung durch elektromagnetische Felder
(Stellungnahme der Umweltkommission der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Umweltmedizin)

„Kinder und Jugendliche brauchen nur in sehr seltenen Ausnahmesituationen Mobiltelefone für wichtige Telekommunikation. Von unnötiger, häufiger und langer Benutzung muss dringend abgeraten werden.“ (S.48)
„...Zudem gibt es nicht-thermische, gleichwohl messbare Effekte auf biologische Funktionen auch schon bei wesentlich niedrigeren Feldintensitäten.
Diskutiert werden Veränderungen von Membran-, Rezeptor- und Chromosomeneigenschaften, von Signalübertragung, Gehirntätigkeit, Reaktionszeiten, Schlafmustern und Befindlichkeit und die Möglichkeit einer Malignomentstehung und Tumorpromotion (6-9).....
Der bislang gültige Grenzwert (Verordnung über elektromagnetische Felder 26. BImSchV, gültig seit 1.1.97 (13)) orientiert sich an den thermischen Effekten von elektromagnetischen Feldern.
Die bei viel niedrigeren Energiedichten auftretenden biologischen Effekte werden dabei nicht berücksichtigt.....“
„Von der Installation von Basisstationen in der Nachbarschaft von Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern ist dringend abzuraten, einerseits wegen der Ungewissheiten hinsichtlich der Gefährdung der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen, andererseits – und insbesondere – wegen der vorhersehbar entstehenden Befürchtungen und Diskussionen mit den Anrainern.“(S.46 ff)

Robert Koch Institut Ausschnitt Mobilfunk.pdf >>
Robert Koch Institut Gesamttext .pdf >>

Januar 2008:

Die legalisierte Schädigung der Kinder.

Prof. Karl RichterBrief der Kompetenzinitiative zum Schutz von
Mensch, Umwelt und Demokratie den bayrischen Ministerpräsidenten Beckstein.pdf >>
„Für einen ehrlicheren Schutz des Lebens.“
Offener Brief der Kompetenzinitiative an
Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
vom 03.03.2008 >>

Bild: Prof. Karl Richter,
Sprecher der Kompetenzinitiative

„Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, die Erkenntnisse unabhängiger Wissenschaftler zu erwiesenen und wahrscheinlichen Schädigungen durch elektromagnetische Felder haben sich in der jüngeren Vergangenheit dramatisch verdichtet.
Die Europäische Umweltagentur hat vor einer möglichen Umweltkatastrophe gewarnt...

Immer mehr Ärzte können die Richtigkeit dieser Prognose inzwischen an Erfahrungen ihrer ärztlichen Praxis bestätigen.
Ihre Beobachtungen der schädigenden Wirkung elektromagnetischer Felder reichen bis in die Mitte der 90er Jahre zurück, wurden aber erst in den letzten drei Jahren systematischer gesammelt und miteinander verglichen.
Immer mehr Beschwerden und Krankheitssyndrome traten auf, für die es keine der bekannten medizinischen Erklärungen gab...
Wir legen Ihnen, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, im Folgenden nur eine vergleichsweise bescheidene Auswahl von Beispielen aus dem gesammelten Material vor. Sie betreffen besonders Kinder, gelegentlich auch Erwachsene, Tiere und Pflanzen. Wir verbinden damit die Bitte um Prüfung, ob Mensch und Natur in Bayern noch angemessen geschützt sind.
Wir haben immer mehr Gründe, dies zu bezweifeln......“

Aufklärung ist angesagt: Materialmappe für Eltern und Erzieher

Wer klärt Kinder über die Gefahren auf?
Der Staat und die Gesundheitsbehörden blocken ab; verantwortungsvolle Eltern und Erzieher müssen dies selbst organisieren.
Auf Anregung des Netzwerks Risiko Mobilfunk Baden-Württemberg wurde dazu eine Mappe zusammengestellt, mit der Eltern/Bürgerinitiative an Schulen, Kindergärten oder andere pädagogische Einrichtungen herantreten können, um eine Aufklärungsveranstaltung anzuregen.

Inhalt der Eltern-Mappe:
1. Anschreiben an die Institution – ein Musterbrief mit Textbausteinen, der individuell verändert werden kann word-File >>
2. Liste mit Literaturangaben.pdf >>
3. Liste mit Referenten.pdf >>
4. Informationsmaterial:

  • Artikel: Jugend forscht – Geldrollenbildung im Blut durch Handystrahlung
  • Artikel: Dr. med. M. Kern: Die Erfahrung mit unserem DECT-Telefon.pdf >>
  • Broschüre: Wie schädlich ist Elektrosmog? (Umweltinstitut München e.V.)
  • Flyer: - DECT und WLAN
    - Risiko Mobilfunk (Kinder + Jugend, Ärzte für Gesunde Umwelt)
    - Risiko Mobilfunk (Information zu MF und Elektrosmog, Österreichische Ärztekammer)

Diese Mappe kann unter Mail: info(at) der-mast-muss-weg.de bestellt werden, sie kostet 2,20 Euro + Porto.

Zu diesem Thema empfehlen wir zur Vertiefung das vor allem für Jugendliche und Eltern geschriebene Buch der Tübinger Dozentin und
Dipl. Biologin Heike-Solweig Bleuel (Hrsg.)
Generation Handy – grenzenlos im Netz verführt 2007.
Br. 271 S., 59 Abb. und 5 Tabellen ISBN 978-3-86110-432-2 19,80 EUR
Prospekt.pdf >>

Kinder sind besonders gefährdet !!!
EUA und Gutachten der BioInitiative Working Group warnen gemeinsam:

Achtung KinderNeitzke/Osterhoff:
Sind Kinder durch Mobilfunk mehr gefährdet als Erwachsene?.pdf >>
Das www.ECOLOG - Institut.de analysiert in diesem grundlegenden Artikel die unverantwortliche Stellungnahme der Strahlenschutzkommission.pdf >>
zu Kinder und Handys